Begeisterung kultivieren.
Über den Bauernhof

Spannendes neu denken – mit Shiitake.
Fukayama Farm (深山農園, Fukayama Nōen) ist ein landwirtschaftlicher Betrieb, der inmitten der Berglandschaft von Aioi in der Präfektur Hyōgo Shiitake-Pilze kultiviert. Angefangen in der Generation des Großvaters mit dem Anbau auf Naturstämmen (Gemboku) und fortgeführt über den Übergang zum Substratanbau (Kinsho) unter dem Vater, widmen wir uns nun bereits in der dritten Generation der Shiitake-Zucht.
Beim Anblick unserer handtellergroßen „Oban Shiitake“ (大判しいたけ) möchte man sofort jemanden herbeirufen, um das Staunen zu teilen. Bei den kleinen „Petit Shiitake“ (プチしいたけ) bekommt man Lust, sie gleich im Ganzen mit einem Bissen zu genießen.
Genau diese Freude möchten wir kultivieren – eine Begeisterung, die schon vor dem ersten Bissen beginnt. Einfach etwas Spannendes und Ungewöhnliches ausprobieren. Diesem Prinzip des kontinuierlichen Experimentierens widmen wir uns tagtäglich an unserem traditionsreichen Zuchtstandort in dritter Generation.
Auf einem festen Fundament verlässlichen Geschmacks und höchster Sicherheit verleihen wir Überraschungen und Freude durch Shiitake greifbare Gestalt – sei es bei neuen Menükreationen für Köche, kulinarischen Entdeckungen auf Reisen oder besonderen Momenten am heimischen Esstisch.
Unternehmensübersicht
| Position | Details |
|---|---|
| Firmenname | Fukayama Farm Co., Ltd. (深山農園株式会社) |
| Vertreten durch | Yoichiro Fukayama (深山 陽一朗) |
| Standort | 854 Ogawa, Yano-chō, Aioi-shi, Hyōgo-ken, 〒678-0092 |
| Gründung | 2. September 2016 |
| Hauptgeschäftsfelder | Anbau, Verarbeitung und Vertrieb von Shiitake-Pilzen |
| Kontakt | Bitte kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular |
Über die Geschäftsführung
Yoichiro Fukayama (深山 陽一朗)
Forschung an Pilzkulturen und Schimmelpilzen an der Fakultät sowie der Graduiertenschule für Agrarwissenschaften der Universität Kyōto. Nach Abschluss des Masterstudiums Eintritt bei der Sumitomo Mitsui Banking Corporation, wo er neben dem Firmenkundengeschäft und der Unterstützung von Start-ups für die Geschäftsfelder Landwirtschaft, regenerative Medizin und Investmentfonds zuständig war.
Im Laufe von neun Jahren, in denen er bei der Bank Einblicke in verschiedenste Geschäftszweige gewann, wuchs der Wunsch heran, selbst unternehmerisch tätig zu werden. Der Blick auf den elterlichen Betrieb zeigte ihm ein Handwerk, das seinen Kunden bereits seit über 50 Jahren mit Shiitake beständigen Wert stiftete.
Im April 2016 Rückkehr in den Familienbetrieb, gefolgt von der Unternehmensgründung im September desselben Jahres. Als Nachfolger in dritter Generation kombiniert er seine wissenschaftliche Forschung an Pilzkulturen mit fundierter Bankerfahrung, um nun direkt vor Ort im Shiitake-Anbau neue Wege zu beschreiten.
Nach dem Einstieg in die Landwirtschaft widmete er sich zunächst dem Anbau sowie dem Vertrieb und trieb die Datenerfassung sowie die Systematisierung des Informationsflusses voran. Neben der Produktentwicklung arbeitet er heute auch an der Entwicklung betriebseigener Systeme sowie am Einsatz moderner IT und KI.
Meilensteine des Betriebs
- Generation des Großvaters: Beginn des Anbaus von Naturstamm-Shiitake inmitten der reichen Natur von Aioi.
- Generation des Vaters: Umstellung vom Stamm- auf den Substratanbau (Kinsho).
- April 2016: Yoichiro Fukayama steigt in den elterlichen Betrieb ein.
- 2. September 2016: Gründung der „Fukayama Farm Co., Ltd.“.
- Gegenwart: Unter Wahrung der Tradition stellen wir uns stetig neuen Herausforderungen – unter anderem durch die Bio-Zertifizierung nach JAS, die Zertifizierung als „Hyōgo Certified Food“, die Einführung von Schockfrostungsanlagen sowie die Nutzung regionaler Ressourcen und Upcycling.
Anbau-Innovationen und das Zusammenspiel regionaler Ressourcen
Inländisches Holz aus Shikoku
Das für unsere Pilzsubstrate verwendete Holz beziehen wir seit rund 35 Jahren im Wesentlichen aus den Präfekturen Ehime und Kōchi. Wir haben auch Hölzer von der Hauptinsel Honshū, etwa aus Hyōgo, getestet; aufgrund der besseren Verträglichkeit mit unserer Kultur kehrten wir jedoch zu Holz aus Shikoku zurück. Auch wenn dies mit höheren Kosten verbunden ist, möchten wir weiterhin einheimisches Holz nutzen und so Japans Wälder sowie die heimische Forstwirtschaft unterstützen.
Austernschalen aus dem Seto-Binnenmeer und Bergquellwasser
Als notwendige Calciumcarbonat-Quelle für die Nährböden nutzen wir Austernschalen aus dem Seto-Binnenmeer. „Manchmal wünschen wir uns scherzhaft, dass der Geschmack der Austern auf die Shiitake übergeht, aber so weit reicht es dann natürlich doch nicht.“
In unserer Bergregion tanzen im Sommer die Glühwürmchen, und gelegentlich statten sogar Weißstörche einen Besuch ab. Das dort gewonnene reine Quellwasser verwenden wir von der Vorbereitung des Substrats bis zur Bewässerung. So wie man Zutaten auf dem Teller harmonisch abstimmt, führen wir bereits beim Anbau regionale Ressourcen zusammen. Das ist das Zusammenspiel, das wir bei Fukayama Farm verstehen.
Ausgediente Pilzkulturen als neue Ressource
Substratblöcke nach Abschluss der Ernte werden an einen Hersteller in Himeji übergeben und dienen als Nährboden für die Larven von Nashornkäfern. Lokale Landwirte nutzen sie zudem als wertvollen Rohstoff für Kompost.
Unser Anspruch an Qualität und Frische
Wir kultivieren unsere Shiitake unter Einhaltung der Bio-JAS-Zertifizierung; unsere frischen Shiitake sind zudem als „Hyōgo Certified Food“ (Hyōgo Anshin Brand) zertifiziert.
Wer durch die originelle Aufmachung aufmerksam wird und zugreift, soll auch beim Verzehr vollauf begeistert sein. Für unsere Tiefkühlprodukte gilt eine strikte Einfrierung innerhalb von 24 Stunden nach der Ernte. Um Textur, Frische und das volle Aroma optimal zu bewahren, setzen wir moderne Schockfroster ein – denn das Einfrieren macht die Shiitake nachweislich noch schmackhafter.

Initiativen im Einklang mit den SDGs
Unsere Verantwortung endet nicht mit der Ernte der Shiitake. Von den eingesetzten Rohstoffen bis hin zur weiteren Verwendung der abgeernteten Kultursubstrate denken wir jeden Schritt voraus. Diese täglichen Weiterentwicklungen führen wir im Sinne der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) konsequent fort.
- Ressourcen im Kreislauf halten: Nutzung von Austernschalen aus dem Seto-Binnenmeer als Zutat für die Kultursubstrate. Ausgediente Substrate dienen nach der Ernte als Futter für Käferlarven oder als Kompostgrundlage für örtliche Höfe.
- Japans Wälder und Forstwirtschaft stärken: Durch die kontinuierliche Verwendung heimischer Hölzer aus Shikoku verwerten wir im Zuge unseres Shiitake-Anbaus nachhaltig inländische Waldressourcen.
- Arbeitsabläufe vor Ort verbessern: Über ein firmeneigenes System verwalten wir Anbau- und Lieferdaten und nutzen IT sowie KI, um ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Informationen jederzeit reibungslos geteilt werden.
Wir betrachten unsere Arbeit nicht isoliert, sondern gestalten zukunftsfähige Landwirtschaft im Verbund mit regionalen Betrieben und Landwirten.

Strombezug und CO2-freie Stromzertifikate
Neben regulärem Strom nutzen wir den „Carbon Free Plan“ der Rezil Inc., der mit Herkunftsnachweisen aus nicht-fossilen Quellen unterlegt ist.
Das unten abgebildete „CO2-freie Stromzertifikat“ dokumentiert den Stromliefervertrag für diesen Tarif. Das am 30. April 2026 ausgestellte Zertifikat steht als vergrößerbare Bildansicht und als PDF zur Verfügung.

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Den Bauernhof dreidimensional entdecken.
In unserem Bauernhof in den Bergen wachsen handtellergroße Groß-Shiitake und mundgerechte Mini-Shiitake heran. Verschaffen Sie sich zunächst einen Eindruck vom Ort unseres Schaffens.
第1農場の目的地住所:兵庫県相生市矢野町小河854
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Von diesem Ort aus Shiitake anbauen, die man einfach jedem zeigen möchte.Unsere einzigartigen Shiitake ansehen →
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